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Posts from the ‘Tutorial’ Category

24
Aug

Livestreaming mit ffmpeg und HTML5

Update:

Ich bin nun auf eine Lösung der Wiedergabeprobleme unter Windows 10 gekommen. Anscheinend hat Microsoft etwas am Caching der Daten geändert.
Der Internet Explorer und Microsoft Edge versuchen aggressiver Daten zu cachen. So wurde das mpd-File nur einmal vom Server geladen und dann immer wieder gecacht. Dementsprechend wusste der Browser irgendwann nicht mehr, dass er neue Daten nachladen soll.

Die Lösung war den Apache Server einen Cache-Controll-Header mitzuschicken zu lassen. Das kann zum Beispiel so aussehen:

<Directory "D:/xampp/htdocs/chunks">
	<IfModule mod_headers.c>
		Header add Expires "Sun, 19 Nov 1978 05:00:00 GMT"
		Header add Cache-Control "no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0"
	</IfModule>
</Directory>

Diese Konfiguration wird in die httpd.conf des Apaches eingefügt. Den Pfad zu euren Chunks muss im Directory-Tag natürlich angepasst werden.


 

Ich war in letzter Zeit auf der Suche nach einer Möglichkeit, Videoinhalte (z.B. Livebilder einer Webcam) über das Web zu streamen.

In diesem Bereich gibt es einige Lösungen, die Geld kosten (z.B. Wowza Media Streaming Server, Adobe Media Streaming Server) und auf das Browserplugin Adobe Flash Player setzen. Gerade in letzter Zeit gab es einige Sicherheitslücken im Flash Player, so dass ich ebenfalls darauf verzichten möchte.

Die meisten aktuellen Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Microsoft Internet Explorer unterstützt den vom W3 Konsortium festgelegten Standard der Media Source Extensions. Diese Schnittstelle ermöglicht es mittels JavaScript bzw. AJAX Video und Audio in Stücken (Chunks) vom Webserver zu laden und dem HTML5-Video-Element als Quelle zu übergeben. Weiterlesen »

8
Mrz

Monitor per Tastendruck ausschalten

UPDATE 23.01.2013:

Ich habe hier noch eine einfachere Alternative gefunden. Das Programm lässt mehrere Einstellungen zu. Zum Beispiel Tastenkombinationen um den Monitor auszuschalten oder den Bildschirmschoner einzuschalten. monoffDas Programm heißt Monitor Off Utility und ist kompatibel mit Windows 98/2000/ME/XP/Vista/7, sowohl 32 als auch 64 Bit. Ich benutze das Tool auch unter Windows 8. Es existiert eine Version mit Installationsprogramm oder als stand-alone-Version ohne Installation. Den Download und weitere Informationen findet ihr hier: Monitor Off Utility


Da ich an meinem Laptop keinen Funktionsknopf für das Ausschalten des Displays habe und ich ihn nicht jedes Mal zuklappen will, habe ich im Internet eine schöne Lösung für dieses Problem gefunden.
Das kleine Tool NirCmd hilft dabei. Es ist ein command line tool, also ein Programm ohne grafische Benutzeroberfläche, mit dem man einige Aufgaben unter Windows erledigen kann. So kann man zum Beispiel den Monitor mittels Tastenkombination oder Klick abschalten.
Bei mir funktioniert es auch unter Windows 7, sollte aber auch mit den Vorgängerversionen funktionieren.

Was müsst ihr dafür tun? Ganz einfach:

  • Ladet NirCmd für euer Betriebssystem herunter: Windows 32-bit oder Windows 64-bit.
  • Entpackt nie nircmd.exe des zip-Archivs, zum Beispiel auf Laufwerk C.
  • Macht einen Rechtsklick auf die .exe und wählt “Senden an -> Desktop”
  • Rechtsklick auf die Verknüpfung auf dem Desktop und wählt Eigenschaften aus
  • Nun seht ihr das Feld “Ziel”. Dort solltet ihr “monitor off” an den Pfad anhängen
  • Alles übernehmen und die Eigenschaften schließen. Per Doppelklick auf die Verknüpfung sollte nun der Monitor abgeschaltet werden
  • Zusätzlich könnt ihr wieder bei den Eigenschaften der Verknüpfung eine Tastenkombination angeben. In das Feld klicken und STRG auf der Tastatur gedrückt halten. Nun eine weitere Taste drücken, zum Beispiel P
  • Jetzt solltet ihr mittels der Tastenkombination “STRG+ALT+P” den Monitor abschalten können

 

Ich hoffe euch hat meine kleine Anleitung geholfen.

29
Aug

Profilordner auf andere Partition verschieben (Windows 7 / Vista)

War gerade dabei einen Rechner neu aufzusetzen. Und da stellte sich mir mal wieder das Problem, dass ich die Benutzerdaten, also Dokumente, Videos, Musik usw. auf einer anderen Partition haben wollte. Diese Anleitung richtet sich vor allem an Leute, die Windows frisch auf ihrem Rechner installiert haben.

  1. Legt beim Installieren von Windows einen Benutzer an (muss standardmäßig gemacht werden). Am Besten gebt ihr einen Namen an, den ihr nachher nicht verwenden wollt. Dieser Benutzer bekommt sein Benutzerverzeichnis auf der Systempartition.
  2. Seit ihr auf dem Desktop angekommen, öffnet ihr das Startmenü und tippt “regedit” ein und drückt die Eingabetaste. Bestätigt die Sicherheitsabfrage mit “Ja”. Nun öffnet sich der Registry-Editor.
  3. Navigiert nun über das, sich auf der linken Seite befindende, Baumverzeichnis zu diesem Schlüssel: [code lang=”text” light=”true”]HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList[/code]
  4. Dort findet ihr den Eintrag “ProfilesDirectory” mit dem Wert [code lang=”text” light=”true”]%SystemDrive%\Users[/code]
  5. Ändert diesen Wert, durch Doppelklick auf diesen, zu [code lang=”text” light=”true”]D:\Users[/code]

    , sollen eure Profile auf der Partition D:\ gespeichert werden. %SystemDrive% steht im Normalfall für C:\ . Natürlich könnt ihr eine andere Partition wählen.

  6. Die anderen Werte unter Default und Public solltet ihr auf C:\ belassen. Ich habe versucht diese auch auf D:\ zu kopieren, jedoch bekam ich immer, beim Einloggen mit dem neuen Benutzer, eine Fehlermeldung dieser Art bekommen: “Benutzerprofildienst: Anmeldung fehlgeschlagen”.
  7. Nun erstellt ihr über die Systemsteuerung einen neuen Benutzer.
  8. Meldet euch mit dem aktuellen Benutzer ab und meldet euch dann mit dem neu angelegten Benutzer wieder an.
  9. Schaut nun nach, ob der Benutzerordner des neuen Benutzers, auf der oben gewählten Partition im Verzeichnis D:\Users angelegt wurde. Ist dies der Fall, könnt ihr über die Systemsteuerung den alten Benutzer löschen.

Das war’s auch schon. Ich hoffe, diese Anleitung hilft euch weiter 🙂

21
Jan

Windows 7 Leistungsindex geht nicht

Ich hatte gerade eben das Problem, dass der Windows 7 Leistungsindex nicht funktionierte. Unter Systemeigenschaften (Rechtsklick auf Computer -> Eigenschaften) wurde mir keine Bewertung angezeigt.

Bin dann über die Systemsteuerung direkt zum Leistungsindex gegangen. Ich konnte den auf den Button für Bewertung ausführen klicken, aber es passierte rein garnichts.

Der Trick, um die Bewertung wieder auszuführen ist, alle Dateien in diesem Verzeichnis zu löschen:

[code lang=”text”]C:\Windows\Performance\WinSAT\DataStore\[/code]

Danach sollte es wieder möglich sein, die Bewertung zu starten. Wenn nicht, könnte ein Neustart des Stystems weiterhelfen.

23
Okt

Tutorial: online mit IPv6 und SixXS

In diesem Tutorial zeige ich euch wie ihr schon heute mit IPv6 online gehen könnt, selbst wenn euer Internetprovider noch kein IPv6 anbietet. Dies geht mit einem so genannten Tunnel Broker. Ich zeige euch dies anhand von Windows 7 Professional 64-Bit und dem Broker SixXS.
Vorweg gesagt: Es kann sein, dass die Einrichtung länger als einen Tag dauert, da ihr auf die Antwort von SixXS warten müsst. Dort wird euch eure ganz persönliche IPv6-Adresse zugewiesen. Euer Antrag wird von einem Mitarbeiter manuell geprüft. Dies kann natürlich einige Zeit in Anspruch nehmen. Bei mir hat aber alles, also Accounterstellung + Tunnelrequest an einem Tag geklappt.

So, nun zur Einrichtung:

  1. Ihr müsst einen Account bei SixXS.net erstellen. Euch bleibt nichts Anderes übrig, als euere kompletten Daten anzugeben. Es empfiehlt sich jedoch die Option “Hide my details (address, phone, e-mail, url) in whois.” zu aktivieren.
    Jetzt heißt es warten…
  2. Wenn ihr eure Zugangsdaten erhalten habt, könnt ihr euch hier einloggen. Dann auf der linken Seite im Menü auf “Request tunnel” klicken. Wenn ihr eine dynamische IP-Adresse von eurem ISP erhaltet, solltet ihr ayiya auswählen. Außerdem muss man noch einen Zugangspunkt wählen. Der gewählte Punkt sollte der “Beste” von eurem Rechner aus sein. Also eine geringe Latenz haben. Dafür konnt ihr die “ping”-Funktion in der dos-Console benutzen. Den besten Ping zum Zugangspunkt könnt ihr auch als Argument angeben.
    Jetzt heißt es wieder warten…
  3. Wenn der Tunnel-Request akzeptiert wurde können wir zur Software kommen. Für Windows 7 x64 ist es nötig OpenVPN zu installieren. Die Exe-Datei erhaltet ihr hier. Bei der Installation muss nur der virtuelle Ethernet Adapter ausgewählt werden.
  4. Jetzt die Konsolenversion von AICCU downloaden. Die Datei auf Laufwerk C verschieben. (Adminrechte benötigt)
    [download id=”36″]
  5. Nun erstellen wir eine Textdatei (z.B. mit Notepad++) und schreiben darin die Konfiguration von AICCU:
[code lang=”text” light=”true”] username <Login>

password <Passwort>

tunnel_id <TunnelID>

verbose true

automatic true[/code]

  1. Ersetzt die <…> mit euren Daten. Datei speichern und die Datei in aiccu.conf umbenennen und in den Ordner C:\Windows\ verschieben.
  2. Als nächstes starten wir Aiccu über die Command Line. Dazu gehen wir in das Startmenü mit der Windowstaste und geben cmd ein. Rechtsklick auf cmd.exe und Als Administrator starten auswählen. Mit cd C:\ wechselt ihr auf das C Laufwerk zu der aiccu.exe. Jetzt wird Aiccu mit aiccu start gestartet. Das ganze sollte dann so aussehen:
  3. Ich musste bei mir die IPv6 Adresse des Lan-Adapters manuell setzten damit ich IPv6 Webseiten mit dem Browser aufrufen konnte. Dazu einfach nochmal eine Konsole starten und diesen Befehl eingeben:
    [code lang=”text” light=”true”]netsh int ipv6 add address "Local Area Connection" 2002:81a8:102::[/code]

    Wobei ihr “Local Area Connection” durch den Namen eurer WLAN- oder LAN-Verbindung ersetzen müsst. Sollte ein Fehler auftreten, kann es sein, dass IPv6 bei euch deaktiviert ist. Wie ihr das ändert erfahrt ihr zum Beispiel hier.

Ob alles funktioniert seht ihr, wenn die Seite http://ipv6.google.com/ angezeigt wird. Weiter sollte dann auf https://www.sixxs.net/main/ links unten die IPv6-Adresse stehen. Auf http://www.kame.net/ ist die Schildkröte bei IPv6 animiert.

Das wars auch schon 🙂 Viel Spaß mit IPv6!

UPDATE:

Es ist nun wirklich nicht schön, wenn die Konsole immer im Vordergrund laufen muss, damit ihr mit IPv6 online sein könnt.

Ich habe hier eine einfache Lösung, damit aiccu im Hintergrund läuft und ihr die Konsole garnicht mehr seht. Dies funktioniert mit der Anwendung Hidden Start. Um diese zu nutzen müsst ihr eines der folgenden Pakete herunterladen und den Inhalt auf das Laufwerk C:\ entpacken. (Dort wo sich die aiccu.exe befindet) Um aiccu im Hintergrund zu starten, einfach die .cmd-Datei starten. Das war’s auch schon!

Hier noch der Download:

[download id=”34″] [download id=”35″]